Kochen, Kunst und Pyrotechnik: Akademie der Spiele in den Herrenhäuser Gärten

 

Berufsorientierung, kulturelle Bildung und Einblicke in das Zeitalter des Barock vermischen sich zu einer spannenden Projektwoche. Unter dem Titel „Akademie der Spiele“ können sich Schüler der IGS Roderbruch im Juni in insgesamt 17 Workshops künstlerisch und handwerklich ausprobieren.

„Lernen und Spielen sind kein Gegensatz“, brachte es Ronald Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten, am Dienstag bei der Vorstellung des Projekts auf den Punkt. Auf spielerische Art und Weise sollen die 180 teilnehmenden Schüler im Alter von 13 bis 15 Jahren an unterschiedliche Themen herangeführt werden. Als Partnerschule leistet die IGS Roderbruch Pionierarbeit, in den kommenden Jahren soll das Projekt dann auch an anderen weiterführenden Schulen angeboten werden. „Für uns ist die Akademie der Spiele ein großes Geschenk, das bei uns auf fruchtbaren Boden fällt“, sagt Schulleiterin Brigitte Haber. So bieten die Workshops nicht nur vielfältige Ansätze, die eigenen Stärken kennenzulernen und Einblicke in mögliche Ausbildungsberufe zu erhalten. Die vielfältigen Themen können später auch fächerübergreifend in der Schule behandelt werden.

 
Kochen und backen als historisches Handwerk
Kochen und backen als historisches Handwerk: Auch in der Schlossküche Herrenhausen können sich die Schüler im Rahmen der Akademie der Spiele ausprobieren. Quelle: Frank Wilde

17 Workshops von Kochen bis Pyrotechnik

Die Projektwoche findet vom 24. bis 28. Juni statt. Zwischen 17 Workshops konnten die Siebtklässler auswählen. Louis Veenker (12) hat sich für „Labsal oder Trübsal? – Kochen und Backen als historisches Handwerk“ entschieden. „Ich helfe zu Hause gern in der Küche und hoffe, dass ich vor allem ein paar gute Tipps fürs Backen bekomme“, so der Siebtklässler. Martin Kropotin (14) will es dagegen krachen lassen – beim Workshop Pyrotechnik. „Mich interessiert, wie eine Rakete aufgebaut ist“, verriet er. Organisationstalent braucht dagegen Anna-Lena Ast (13). Beim Workshop zur Planung des großen Abschlussfestes geht es aber auch um Veranstaltungstechnik: „Das finde ich spannend.“

Viele Partner machen mit

Ein Großteil der Workshops findet im barocken Großen Garten statt. Aber auch das Staatstheater ist mit sechs Angeboten dabei. „Bei uns gibt es eine Vielzahl von Handwerksberufen, die viele gar nicht mehr kennen“, sagte Veranstaltungsdirektor Jürgen Baarsch. Die Bandbreite reicht vom Tischler und Schlosser über Hut- und Schumacher bis hin zur Grafikgestaltung. Auch die Schlossküche Herrenhausen, die Bäckerei Borchers und das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege bringen sich mit Angeboten ein. Weitere Partner sind das Junge Schauspiel Hannover, das Historische Museum, der Kunstverein, das Sprengel Museum, die Kestnergesellschaft und das Haus der Jugend mit dem Kinderzirkus Salto. Gefördert wir die Akademie der Spiele von der Nord/LB-Kulturstiftung, der Klosterkammer und der niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung.

 

Von André Pichiri

 

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