Das Projekt „Balu und Du“

Großes Engagement für kleine Persönlichkeiten

Seit Oktober 2018 gibt es „Balu und Du“ an der IGS Roderbruch. Initiiert wurde das ehrenamtliche Projekt von Christiane Plath-Detlef (Leiterin des Primarbereichs der IGS) und Ilka Hampe-Ehlers (Koordinatorin für den 11. Jahrgang), die es in Kooperation mit dem Caritasverband Hannover an die Schule brachten, um den Primarbereich und die Oberstufe der IGS miteinander in einen engeren Kontakt zu bringen.

Begleitet wird das Projekt, das als Wahlbereich stattfindet, von den Beratungslehrerinnen Daniela Eickelmann, Antje Geister und Johanna Rensch in enger Zusammenarbeit mit Sarein Knoop vom Caritasverband.

Balu und du

Foto (Antje Geister): Verleihung der „Balu-und-Du“-Kooperationsplakette

Was ist „Balu und du?“

„Das bundesweite Mentorenprogramm Balu und Du fördert Grundschulkinder im außerschulischen Bereich. Junge, engagierte Leute übernehmen ehrenamtlich mindestens ein Jahr lang eine individuelle Patenschaft für ein Kind. Sie helfen ihm durch persönliche Zugewandtheit und aktive Freizeitgestaltung, sich in unserer Gesellschaft zu entwickeln und zu lernen, wie man die Herausforderungen des Alltags erfolgreich meistern kann.

Die positiven Effekte des Programms werden durch die Wirksamkeitsforschung bestätig.“

(vgl. offizieller Flyer von Balu und Du)

Kinder aus dem Primarbereich der IGS Roderbruch, die sogenannten MOGLIS,  bekommen einen Paten/eine Patin, den BALU, aus der Oberstufe an die Seite gestellt, um einen großen Freund zu haben, mit dem sie wertvolle Zeit verbringen können, um sich auszuprobieren, etwas zu erleben oder einfach nur zu reden. Die Paarungen treffen sich in regelmäßigen Abständen, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Über die Treffen verfassen die Balus Tagebucheinträge, die von den Mentorinnen begleitet werden. Parallel finden Supervisionstreffen statt, um die Erfahrungen auszutauschen, zu reflektieren, Ideen zu sammeln und Probleme zu besprechen.

Unterstützt werden die Teams außerdem, durch tolle Aktionen des Caritasverbands, wie z.B. Zoobesuche, Fußballspiel von Hannover 96, Superfly, Besuch des Theaters am Aegi und Weihnachtsfeiern.

Am Ende der 1,5 jährigen gemeinsamen Zeit steht im besten Fall nicht nur eine tolle Freundschaft, von der beide Seiten profitieren, sondern auch eine offizielle Bestätigung des Caritasverbands Hannover über das ehrenamtliche Engagement der Balus.

von Daniela Eickelmann und Johanna Rensch

Pfandpiraten

Pfandpiraten

Nachhaltigkeit wird an der IGS Roderbruch groß geschrieben. Daher hatten Schülerinnen und Schüler 2014 die Idee, die Vielzahl von Pfandflaschen, die in die Mülleimer entsorgt wurden, zu sammeln und sie dem Recycling zuzuführen. Gelbe Tonnen wurden für jeden Klassenraum organisiert, pro Klasse ein "PfandPirat" gewählt und schließlich am 1. Januar 2015 die Schülerfirma "PfandPiraten GmbE" gegründet. Die Schülerfirma organisiert das Sammeln und die Rückgabe der Flaschen. Der Erlös wird zur Gestaltung des Schullebens für alle Schülerinnen und Schüler eingesetzt. 

Die Pfandpiraten sind mit ihren gelben Tonnen so erfolgreich, dass sie ihre Zielvorgaben, die Förderung der Freizeitgestaltung im Rahmen des Ganztags an der IGS Roderbruch, schon an der einen oder anderen Stelle umsetzen konnten. Im Primarbereich wurden Fußbälle angeschafft, für den Billardtisch im Freizeitraum neue Queues und schließlich konnte auch ein neuer Krökeltisch angeschafft werden. 

 

Streitschlichter*innen

Streitschlichtung - was ist das?

Die Idee der Streitschlichtung zielt darauf ab, die streitenden Parteien durch Streitschlichter*innen (Mediator*innen) dazu anzuleiten, für ihren Streit selbst eine Lösung in Form einer Vereinbarung zu erzielen, die beide akzeptieren können. Die Streitschlichter*innen sind neutral, unterliegen der Schweigepflicht und helfen den Streitenden bei der Suche nach einer Lösung.

Die Ausbildung der Streitschlichter*innen

In der 9. Klasse wird interessierten Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines Wahlpflichtkurses die Ausbildung zu Streitschlichter*innen angeboten. Am Ende des Schuljahres absolvieren die Schülerinnen und Schüler eine Prüfung und bekommen ein Zertifikat. In der 10. Klasse arbeiten die ausgebildeten Streitschlichter*innen dann in Zweier-Teams, die verbindlich jeweils 2 Stammgruppen zugeteilt werden. Diese Teams sind zuständig für die 4. - 7. Klassen. In höheren Jahrgängen sind die Streitschlichter*innen der Oberstufe und/oder Lehrkräfte, die zu Streitschlichter*innen ausgebildet wurden, tätig.

Streitschlichtung ist wichtig, weil:

  • die Schülerinnen und Schüler lernen, eigenverantwortlich Konflikte zu lösen
  • ein Beitrag für ein besseres Zusammenleben an der Schule geleistet wird
  • die Lehrerinnen und Lehrer dadurch entlastet werden

Die Streitschlichter*innen sind zu erreichen:

  • in jeder 2. großen Pause im Streitschlichter*innen-Raum: Primarbereich 128 A
  • in den Klassenräumen der aktiven Streitschlichter*innen
  • über unsere Lehrerinnen Daniela Eickelmann und Johanna Rensch

Schulgarten

In unserem Schulgarten bauen wir Gemüse und Obst an. Die Schüler*innen erlernen, was es heißt, einen Garten unter den Aspekten der Fruchtfolge und Mischkultur zu planen, zu bewirtschaften und zu pflegen. Es wird ausgesät, gepflanzt, beobachtet und dokumentiert. … Geerntet und probiert!

Schulgarten1    Schulgarten2


Der Garten hält eine Vielzahl von Möglichkeiten vor, den Schüler*innen Erfahrungs- und Denkanstöße zu geben. In der Auseinandersetzung mit der Natur und dem eigenen Tun ergeben sich spannende Gespräche und Erkenntnisse, wie auch Brückenschläge zu den Nachhaltigkeitszielen und zur Klimaproblematik.

Für Wildbienen bauten wir ein Insektenhotel und legten eine Staudenrabatte mit sog. „Insektenpflanzen“ an, um die Blütenvielfalt in unserem Schulgarten zu bereichern. Fortan beobachten wir die Wildbienen beim Pollensammeln und „Hotelbesuch“ vom Frühjahr bis zum Herbst.

In den Wintermonaten beschäftigen wir uns mit dem theoretischen Hintergrundwissen zu Wildbienen, planen das nächste Gartenjahr und bereichern unseren Garten mit Werkprojekten.

Unser Schulgarten ist ein jahrgangs- und bereichsübergreifendes Projekt. In den Jahrgängen 5 und 6 gibt es Wahlbereichsangebote, in den Jahrgängen 7 und 8 wird der Schulgarten als Wahlpflichtkurs unterrichtet. Der Primarbereich partizipiert im Rahmen des Sachkundeunterrichts. Der Fachbereich AWT nutzt die Kräuter und Salate für den Kochunterricht der Jahrgänge 5 bis 10.

Hilke Tjarks  Februar 2020Schulgarten3

Schulsanitätsdienst

Bereits im Jahr 1995 hatte eine - im Jugendrotkreuz organisierte - Gruppe Schülerinnen und Schüler, die Idee, in unserer Schule einen Sanitätsdienst einzurichten. Unterstützt wurden sie dabei von einer Lehrerin, die gemeinsam mit ihnen das erste Einsatzteam aufbaute.

Der Schulsanitätsdienst, aktuell sind das etwa 15 Schülerinnen und Schüler, steht während der täglichen Unterrichtszeit für Notfälle bereit, ist aber auch bei Schulveranstaltungen vor Ort.

Zu versorgen sind nicht nur kleinere Wunden, auch größere Verletzungen, beispielsweise eine Gehirnerschütterung oder ein ausgerenktes Bein müssen behandelt werden. Sicherlich gehört ein unterzuckerter Schüler, der nicht mehr ansprechbar ist, nicht zum Schulalltag, aber unsere Schulsanitäterinnen und -sanitäter sind auch ungewöhnlichen Situationen gewachsen und darauf vorbereitet.

Einige von ihnen haben eine Sanitätsausbildung erfolgreich abgeschlossen, andere sind noch in der Ausbildung. Außer einfachen Hilfeleistungen dürfen solche Schülerinnen und Schüler auch Infusionen oder Injektionen vorbereiten oder das Sauerstoff-Behandlungsgerät einsetzen.

Wie oft der Sanitätsdienst gerufen wird, lässt sich pauschal nicht bestimmen. Manchmal wird er drei Mal in der Woche benötigt, manchmal drei Mal am Tag. Das Sekretariat spielt hierbei eine entscheidende Rolle: Sobald ein Notfall gemeldet wird, werden die Schulsanitäter*innen über die Sprechanlage gerufen und an den Einsatzort geschickt.

Unsere Schülerinnen und Schüler nehmen ihre Aufgabe sehr ernst. Auch für die Lehrkräfte sind die Sanitäter eine große Entlastung, denn sie bekommen regelmäßig eine Auffrischung in Sachen Erste Hilfe, damit sie bis zum Eintreffen der Schulsanitäter*innen erste Vorbereitungen treffen können.

Vom 6. Jahrgang an können Schülerinnen und Schüler an Erste-Hilfe-Kursen teilnehmen. Wenn sie dann ab der 7. Klasse in den Schulsanitätsdienst eintreten wollen, sind ihnen die Grundlagen der ersten Hilfe schon bekannt.

Die Mitglieder des Schulsanitätsdienstes treffen sich einmal pro Woche, um sich weiterzubilden und für den Ernstfall zu üben. "Besonders toll ist, wenn man positives Feedback von den Eltern der Verletzten und den Rettungssanitätern für die gute Arbeit bekommt." - darüber sind sich die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter einig.

März 2020

Ausgezeichnet vernetzt


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