Inhalte

Ausstattung

40-Jahr-FeierFür die Umsetzung von Erlerntem und für praktische Erfahrungen von Musik an Instrumenten bietet unsere Schule eine besonders vielfältige Ausstattung für den praxisorientierten Unterricht: Abgesehen von gängigen Instrumenten wie Xylophonen, Percussioninstrumenten, Boomwhakers,  Streich- und Blasinstrumenten ist jeder Musikraum mit Klavier, Schlagzeug und Bandequipment ausgestattet. Im Bandraum können Pop- und Rockstücke auch mal in voller Lautstärke geprobt werden. 28 Gitarren bieten den Schülerinnen und Schülern einer ganzen Klasse die Möglichkeit, gleichzeitig das „Klampfen“ zu üben. Außergewöhnlich sind auch unsere zwei Keyboardräume, in denen jeweils 25 und 12 Keyboards fest installiert sind. 

Ein Schwerpunkt unseres Musikunterrichts ist das Klassenmusizieren mit Keyboards. Ob Beat oder Beethoven: Musikunterricht soll Spaß machen. Die Arbeit mit Keyboards ermöglicht in besonderem Maße handlungsorientierten Umgang mit Musik.

Klassenmusi Keyboard

Der Klassenmusizierunterricht mit Keyboards bietet vielfältige Möglichkeiten der inneren Differenzierung, wobei die Anforderungen individuell so bemessen sind, dass sie von allen bewältigt werden können. Alle Schülerinnen und Schüler arbeiten in ihrem individuellen Lerntempo mit Kopfhörern, ohne die anderen zu stören. Die Möglichkeit, alle Teilnehmenden individuell zu beraten, nutzen die Kolleginnen und Kollegen, indem sie z. B. einen zweiten Kopfhörer an ein Keyboard anschließen und Hilfestellung leisten können.

Vor dem Einsatz von Keyboards war intensives und konzentriertes praktisches Üben im Unterricht nahezu unmöglich, da sich die Schülerinnen und Schüler bei der Arbeit mit dem Orffschen Instrumentarium während der Übungsphasen eher gegenseitig störten. Keyboards ermöglichen individuelles Üben mit Kopfhörern und ein anschließendes Gemeinschaftserlebnis beim Musizieren in der Klasse.

Keyboards dienen als Lernwerkzeuge beim Erlernen von Musiktheorie, bei der Gehörbildung und beim eigenen Komponieren. Beim Musizieren werden sie zusammen mit anderen nicht-elektronischen Instrumenten eingesetzt. Die Kombination von Keyboards mit traditionellen Instrumenten ist wünschenswert, weil durch sie neue Klangfarben entstehen. Die Auswahl der Musikstücke ist nicht auf eine bestimmte Musikepoche oder musikalische Aufgabenstellung festgelegt. So können unsere Schülerinnen und Schüler beispielsweise eine Stimme aus einem Satz von Händels Feuerwerksmusik einüben oder sie erfinden eine improvisierte Melodie über den "Backwater-Blues". Sie können einen Kontrapunkt zum Thema einer Fuge nach vorgegebenen Regeln komponieren oder auch eine Dreiklangbegleitung zu dem Song "Sailing" erstellen und anschließend mit der Melodie zusammen spielen.

Zur Vorbereitung von Musikstücken können die Musiklehrerinnen und -lehrer Spielsätze am Computer durch die Verbindung mit einem midifähigen Keyboard vorbereiten. Dadurch haben sie die Möglichkeit, mehrstimmige Sätze mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen zu erstellen, so dass alle Schülerinnen und Schüler ihren Fähigkeiten entsprechend mitspielen können. Das gemeinsame Musizieren führt dann zu einem Erfolgserlebnis. Wenn die Schüler später wieder das Original eines Musikstückes hören, erleben sie es viel intensiver, weil sie durch die vorherige Arbeit an den Keyboards bereits einzelne Komponenten des jeweiligen Musikstückes näher kennengelernt haben.


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