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Was ist das Besondere an Darstellendem Spiel an der IGS Roderbruch?
Wir unterrichten Darstellendes Spiel als künstlerisches Fach mit den Schwerpunkten „Körperarbeit“ und „postdramatische Theaterformen“. Das bedeutet, dass bei uns nicht bloß Texte auswendig aufgesagt werden- wie man es etwa vom Krippenspiel in der Gemeinde kennt. Wir möchten den Schülerinnen den Weg ebnen, selbstständig künstlerisch relevante Entscheidungen zu treffen, dazu erlernen sie bei uns das notwendige technische Handwerkszeug. Dies betrifft die grundlegenden Schauspieltechniken (Sprechtechnik, Präsenzübungen usw.), das Erlernen möglichst vielfältiger Schauspielformen (wie neben Sprechtheater z.B. auch Tanztheater, Schattentheater, Figurenspiel, Maskentheater, Erzähltheater, Pantomime, Theater der Bilder, Biografisches Theater, Dokumentarisches Theater, Butoh, Stummfilmacting uvm.), Einblicke in die Dramaturgie von Stücken, Erstellung eigener Textvorlagen oder Filme und vieles mehr. In unseren Stücken entwickeln die SchülerInnen ihre Szenen selbst (oftmals aus eigenen Texten und Bildern, selbst gewählten Songs usw.) und führen zum großen Teil selbst Regie. Somit identifizieren sich die SchülerInnen sehr stark mit ihren Stücken und entwickeln in hohem Maße Verantwortungsgefühl sowie Kreativität und soziales Engagement. Um sie dabei in ihrer künstlerischen Entwicklung zu unterstützen, besuchen wir häufig gemeinsam Theater-, Performance- oder Tanzvorstellungen und suchen das direkte Gespräch mit Künstlern. Hier versuchen wir stets am „Puls der Zeit“ zu bleiben und aktuelle Theater- und Tanztrends aufzugreifen. So arbeiteten wir z.B. bereits mit den Marina Abramovic-Absolventen Lindner/Steinbrenner, mit Methoden des Figurentheater „das Helmi“, mit Akrobatiklehrern, Bühnenbildnern, mit Methoden des Choreografen Royston Maldoom (Rhythm is it) uvm.. Die KollegInnen bilden sich hierzu stets in Fortbildungen weiter. Im kommenden Schuljahr werden wir mit der „Commedia Futura“ in der „Eisfabrik“ Hannover eng zusammen arbeiten. Beide Institutionen teilen die grundsätzliche Ausrichtung auf das „postdramatische Theater“ und den Mut, ungewöhnliche Wege zu gehen.


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