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24.06 - 28.06: 7. Jg.: Akademie der Spiele
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28.06 - 15:00: Entlassungsfeier Sek II
01.07 - 01.07 09:00: Anmeldung für die Sek II
 

Jahrgangsübergreifendes Lernen (JüL) im Primarbereich

"Altersmischung ist die einzig vernüftige Lösung, wenn der Unterricht den fachlichen und sozialen Bedürfnissen der Schüler entegegenkommen soll." (Goodlad, 1986)

Gerade zu Beginn der Schulzeit bringen Kinder aufgrund der Verschiedenartigkeit ihrer Lebensbedingungen, verbunden mit kultureller Vielfalt, ganz unterschiedliche Vorkenntnisse und Fertigkeiten mit. 

Wir stellen uns der Anforderung, für eine Unterrichtsentwicklung zu sorgen, die noch mehr auf die Individualität des Kindes im Hinblick auf Begabung, Leistung, Interesse und Förderung ausgerichtet ist. Unsere jahrgangsübergreifende Lernkultur schafft für alle Kinder einen Lern- und Erfahrungsraum, der die Lernmöglichkeiten eines jeden Kindes mit seinem individuellen Lerntempo ausschöpft. 

Die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler stehen dabei im Vordergrund. Sie sollen lernen, stärker selbst die Verantwortung für ihr Lernen und ihren Lernerfolg zu übernehmen. Begleitet werden die Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte, deren Aufgabe es ist, die Lernarrangements für die Schülerinnen und Schüler optimal vorzubereiten und zu gestalten. Hierzu arbeiten die Lehrkräfte eng in Teams zusammen und regelmäßige Teamsitzungen sind im Wochenplan des Primarbereichs fest installiert. 

Der Lernfortschritt wird  anhand von Kompetenzrastern und in Lernentwicklungsberichten dokumentiert und regelmäßig mit Eltern und Kindern besprochen. Durch die Dokumentation der individuellen Lernentwicklung und mindestens halbjährliche regelmäßige Elterngespräche werden Eltern und ihre Kinder über die Lernfortschritte und die weiteren Forder- und Fördermaßnahmen informiert. Die Leistungsbewertung erfolgt immer bezogen auf die individuellen Leistungsmöglichkeiten jedes einzelnen Kindes. 

Organisatorische Umsetzung

Im Primarbereich arbeiten wir sowohl in den Jahrgängen 1 und 2 als auch in den Jahrgängen 3 und 4 jahrgangsübergreifend. Räumlich teilen sich immer 4 Klassen einen Großraum. Davon jeweils zwei jahrgangsübergreifende Stammgruppen des 1. und 2. Jahrgangs und zwei jahrgangsübergreifende Stammgruppen des 3. und 4. Jahrgangs.

Wesentliche Ziele

1. Alle Kinder werden entsprechend ihres individuellen Lern- und Entwicklungsstandes gefördert
Jeder Schulanfänger beginnt mit seiner schulischen Arbeit auf dem Niveau, auf dem er sich befindet - ein differenziertes Unterrichtsangebot mit weitgehender Selbststeuerung steht zur Verfügung. So kann z.B. ein Schulanfänger, der schon liest, bei Zweitklässlern mitarbeiten, ebenso kann sich ein lernschwacher Drittklässler am Unterrichtsstoff der Zweitklässler orientieren. Der individuelle Zeitbedarf wird so stärker berücksichtigt. 
2. Kooperation und kommunikatives Lernen ermöglichen und fördern
Jüngere und Ältere regen sich gegenseitig an, obei Sprach- und Erklärungsebenen der Kinder sehr ähnlich sind. Ältere Schülerinnen und Schüler regen sich gegenseitig an, wobei Sprach- und Erklärungsebene der Kinder sehr ähnlich sind. Ältere Schülerinnen und Schüler werden zu Experten und Patenschaften und Helfersysteme gewinnen somit an Bedeutung. Die Älteren wiederholen, vertiefen und wenden ihr Wissen an, während die Jüngeren von den Kenntnissen und dem Wissen der Älteren profitieren und schnell wichtige Lernmethoden erlernen. 
3. Soziales Lernen in Entwicklungs- und Altersheterogenität
Rituale, Methoden wie das Helfersystem und Patenschaften sowie andere förderliche soziale Verhaltensschemata älterer Schülerinnen und Schüler fördern die jüngeren und stärken zugleich die Sozialkompetenz aller. Die sich jährlich verändernde Gruppe stärkt die Sozialkompetenz aller Schüler zusätzlich. 
4. Gezielte Förderung bei Teilleistungsstörungen oder besonderen Begabungen
Zur Förderung bei Teilleisstungsstörungen oder von besonderen Begabungen werden spezifische themenbezogene und im Anforderungsniveau differenzierte Materialangebote im Unterricht und der sog. "Angebotsmitte" bereitgehalten. Eine Förderung findet zugleich permanent durch Mitschüler und Lehrer statt. 
5. Individuelle Verweildauer in einer jahrgangsübergreifenden Lerngruppe 
Die Schülerinnen und Schüler nehmen differenziert am Unterricht und den Arbeitsangeboten der vorhandenen Jahrgangsstufen teil und ein verkürztes Durchlaufen bis zum Eintritt in die 4. Klassen ist ebenso möglich, wie eine längere Verweildauer als 3 Jahre. Eine längere Verweildauer wird nicht als "Zurückstufen" empfunden, da das soziale Gefüge der Lerngruppe  im Kern erhalten bleibt und die emotionalen Schwierigkeiten eines Klassenwechsel vermieden werden. 

Oktober 2015

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