Schüler beschenken 73 Flüchtlingskinder
Grundschüler der IGS Roderbruch haben in der Flüchtlingsunterkunft an der Baumschulenallee Geschenke verteilt. 73 Kinder und Jungendliche konnten sich über die Präsente freuen.
Die Kinder in der Flüchtlingsunterkunft an der Baumschulenallee freuen sich über die Geschenke. Quelle: Hans-Peter Wiechers
Sollte es den Weihnachtsmann tatsächlich geben, dürfte er vor Neid erblasst sein: Schwer bepackt schauten Grundschüler der IGS Roderbruch kurz vor dem Fest in der Flüchtlingsunterkunft an der Baumschulenallee vorbei und sorgten für eine vorzeitige Bescherung. Die junge Konkurrenz, die auf die üblichen roten Zipfelmützen verzichtete, hatte sich die Überraschung selbst ausgedacht; aber zwei Lehrerinnen und Elternvertreter waren verständlicherweise wichtige Helfer und Begleiter.
Die Geschenkaktion hat in der IGS Roderbruch bereits Tradition. Allerdings hatte man sich in den Vorjahren immer an der zentralen Kampagne Weihnachten im Schuhkarton beteiligt, die Päckchenspenden in andere Länder transportiert und an bedürftige Kinder verteilt. Dieses Jahr beschloss das Kinderparlament der Schule, in dem die Klassensprecher vertreten sind, lieber die neuen Nachbarskinder mit hübsch verpackten Spielen, Puppen, Knete oder Buntstiften glücklich zu machen. 73 Kinder und Jugendliche leben in der Flüchtlingsunterkunft und die stürzten sich mit Begeisterung auf die Geschenke. Vor der Bescherung präsentierten die jungen Besucher noch ein Ständchen: „In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei. Zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei ...“