11. Gesamtschultag "Alles was gut ist!" - Kultusminister Grant Hendrik Tonne war dabei

Unter dem Motto „Alles, was gut ist!“ arbeiteten knapp 400 Lehrerinnen und Lehrer der 32 Integrierten Gesamtschulen aus Hannover und der Region an innovativen Bildungsangeboten. 

Der Gesamschultag wird mit dem Ziel der Fortbildung zu aktuellen, gesamtschulrelevanten didaktischen Themen von Gesamtschulkollegen für Gesamtschulkollegen seit 2007 jährlich an einer der Integrierten Gesamtschulen in Hannover und Region ausgerichtet. 2008 war die IGS Roderbruch erstmals Gastgeber und freut sich darüber, den Tag genau zehn Jahre später erneut ausrichten zu dürfen. 

Besonders gefreut hat die diesjährigen Organisatoren, dass  die Arbeit der Gesamtschullehrerinnen und -lehrer am Nachmittag große Wertschätzung durch den neuen Kultusminister erfahren hat. Schulleiterin Brigitte Naber konnte Minister Grant Hendrik Tonne zu Beginn des zweiten Workshop-Blocks in der IGS Roderbruch begrüßen.

11.Gesamtschultag 300Mit seinem Vortrag „Gemeinsam Lernen – in die Zukunft investieren“ führte der Erziehungswissenschaftler Prof. Matthias von Saldern in das Schwerpunktthema des Tages ein. Er bestärkte die Gesamtschullehrer in ihrer Arbeit und die Integrierten Gesamtschulen als die Schulform, die ihren Schülerinnen und Schülern eben das bietet, was eine gute Schule ausmacht. Ganzheitliches, an den Stärken orientiertes Lernen ohne Versetzungsdruck und Versagensangst, längst mögliches Offenhalten des Bildungsweges und schließlich ein Lernen in heterogenen Lerngruppen.

11.Gesamtschultag 300

Dass sich die Gesamtschulen auf einem guten Wege befänden, hat auch die jüngste Auswertung der Pisa-Studie von 2015 bewiesen. Als positiv wirksam hat die Studie erneut ein gutes Schulklima mit kontinuierlichen, vertrauensvollen Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern ermittelt – ein Lernarrangement, wie es die Integrierte Gesamtschule durch möglichst langes gemeinsames Lernen bietet. „Auch die weiteren Ergebnisse der Auswertung der Pisa-Studie 2015 bestätigen unsere Arbeit an der Integrierten Gesamtschule mehr als deutlich“, sagt die Leiterin der IGS Roderbruch, Brigitte Naber. Sie verweist dabei auf die in der Studie belegte positive Wirksamkeit von heterogenen Lerngruppen bei gleichzeitiger Individualisierung im Unterricht und durch ein vielfältiges Angebot an Wahlpflichtkursen und Wahlbereichen in einem gut angebundenen Ganztag.

Die Performance des Prüfungskurses Darstellendes Spiel JG 13 unter Leitung von Maren Konn und die Bläserklasse unter Leitung von Lisa Gräber haben überzeugende Beispiele des breiten Lernangebots einer IGS gegeben. 

11.Gesamtschultag 450

Hannovers Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski hatte in ihrem Grußwort den Schulträger als Partner der Schulen bezeichnet, der die bestmögliche Ausbildung für die hannoverschen Schüler wolle. Unterstützung der Arbeit der Gesamtschulen sicherte auch Carsten Milde, Fachdezernent Gesamtschulen in der Niedersächsischen Landesschulbehörde, in seinem Grußwort zu. Bezirksbürgermeister Henning Hofmann begrüßte die Teilnehmer im Stadtbezirk Großbuchholz/Kleefeld und verwies auf die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit zwischen Stadtbezirk und Schulen in Blick auf die zügige Lösung anstehender großer Themen, wie der Digitalisierung.

11.Gesamtschultag 300Am Nachmittag betonte Kultusminister Grant Hendrik Tonne zu Beginn seiner Rede, dass die  Gesamtschulen gleichberechtigter Teil des niedersächsischen Schulsystems sind und bleiben. Als beispielhaft positiv und lernwirksam hob er als besondere Merkmale der Integrierten Gesamtschulen ein Lernen ohne Versetzungsdruck, das längst mögliche Offenhalten des Bildungsweges und schließlich auch den differenziert informierenden Charakter von Lernentwicklungsberichten hervor. Ein weiterer Markenkern sei die enge Kooperation zwischen den Lehrkräften. „Andere Schulen nehmen diese Punkte auch für sich in Anspruch – hier hat es System!“. Die Arbeit des 2016 gegründeten Qualitätsnetzwerks Integrierter Gesamtschulen zur systematischen Weiterentwicklung der schon bestehenden Zusammenarbeit und zur Qualitätssicherung werde daher begrüßt und verdiene unterstützt zu werden.  

Das große Angebot von mehr als zwanzig Workshops zu Best Practice, von Gesamtschullehrern und Didaktischen Leitungen für Gesamtschullehrer angeboten, spiegelte das breite innovative Bildungsangebot der Schulform wider. Die Teilnehmer verließen die IGS Roderbruch so, wie von Prof. von Saldern gewünscht: mit IGS-Haltung, in ihrer Arbeit durch wissenschaftlich belegte Erfolge bestätigt und schließlich durch Best Practice und den Austausch mit anderen Kollegen für die weitere Entwicklung guten Unterrichts und guter Schule motiviert. 

 Brigitte Naber 
Gesamtschuldirektorin

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