Europe Live!:

Schüler diskutieren mit Ministerpräsident Stephan Weil über Europa, Brexit, Euro, Rechtspopulismus – was die Schüler der Albert-Einstein-Schule Laatzen und der IGS Roderbruch europapolitisch interessiert, diskutieren sie mit dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil im Rahmen von „Europa live“.

 

In ihren eindrucksvollen Filmbeiträgen, die zu Beginn der Veranstaltung gezeigt wurden, machten die Schülerinnen und Schüler die Bedeutsamkeit und Tragweite europäischer Politik deutlich und forderten zu einer aktiven Gestaltung eines gemeinsamen Europas auf.

Die TUI Stiftung möchte mit der Veranstaltungsreihe Europe Live! Jungen Menschen die Gelegenheit geben, Experten aus Politik, Gesellschaft und europäischen Institutionen zu befragen und mit ihnen zu europäischen Themen zu diskutieren. Ministerpräsident Weil erklärt: „Das europäische Friedensprojekt kann nur gelingen, wenn es auch von der jungen Generation getragen wird. Sie lebt Europa bereits in vielen Dimensionen. Soziale Medien, Mobilität und Internationalität sind für junge Menschen selbstverständlich. Gerade in Zeiten der Krise müssen wir die zentralen europäischen Werte – Meinungsfreiheit, Toleranz, Rechtstaatlichkeit und Solidarität –verteidigen. Die Fragen, die die Schülerinnen und Scüüler mir gestellt haben, stimmen mich sehr zuversichtlich. Sie beweisen Interesse, Kritikfähigkeit und Bereitschaft zum Engagement für Europa.“

Carolin Jünemann, die mit ihrer Klasse der IGS Roderbruch erstmalig an dem Projekt teilnimmt, betont das Interesse der Schüler für Europe Live!. „Die Schülerinnen und Schüler sind von dem Projekt begeistert und bereiten sich engagiert auf die Veranstaltung vor. Ich bin erstaunt, wieviele unterschiedliche Aspekte zum Thema Europa die Schülerinnen und Schüler erarbeitet haben.“

In den Leine-Nachrichten/Laatzen wurde darüber am 15.3.2017 wie folgt berichtet:

Schüler befragen Stephan Weil zur Europapolitik

Für Interesse, Kritik und Engagement: Gemeinsame Veranstaltung von Albert-Einstein-Schule, IGS Roderbruch und Tui-Stiftung erweitert Politikunterricht

Laatzen/Hannover. Rund 85 Schüler der Laatzener Albert-Einstein-Schule (AES) und etwa 45 Schüler der IGS Roderbruch haben am Montagabend zwei Stunden lang mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil über aktuelle Fragen und Perspektiven der Europapolitik gesprochen. Gastgeber war die Tui-Stiftung, die im Tui-CongressCenter, an der hannoverschen Karl-Wiechert-Allee 4, Projekte rund um das Thema „Junges Europa“ durchführt, um den Europagedanken zu stärken.

Nach 2015 fand zum zweiten Mal eine europapolitische Veranstaltung der Laatzener KGS in Zusammenarbeit mit der IGS Roderbruch und der Tui-Stiftung statt. Initiiert hatte die Aktion AES-Lehrer Joris Doelle. Schüler aus den Einführungsklassen zur Oberstufe beider Schulen hatten zu den Themen Euro und Flüchtlinge, Brexit, Rechtspopulismus und Zukunft der Gemeinschaft im Vorfeld nicht nur zahlreiche Fragen an den Ministerpräsidenten erarbeitet, sondern auch als thematischen Einstieg zwei Kurzfilme mit Interviews und Statements vorbereitet – unter anderem vom Laatzener Bürgermeister Jürgen Köhne und seinem hannoverschen Amtskollegen Stefan Schostok.

„Unser Video ist in den letzten fünf Wochen von unserer Klasse E5 gedreht und dann an einem Projekttag in der Medienwerkstatt Linden geschnitten worden“, so Joris Doelle, der an diesem Abend von KGS-Schulleiter Christian Augustin begleitet wurde. Auch die vier Hauptfragesteller der AES auf dem Podium, Adrian Bendt, Jule Niemeyer, Pascal Rau und Julia Seidel, gehören dieser Einführungsklasse für die KGS-Oberstufe an. Darüber hinaus stellten im Laufe der Veranstaltung auch Schüler aus dem Zuschauerraum wie der Laatzener Robin Hennig weitere Fragen. Dabei ging es um Auswirkungen der US-Präsidentschaft Trumps auf niedersächsische Großkonzerne und Europa, die Wahlen in Frankreich und den Niederlanden oder aber um die Einschätzung des Ministerpräsidenten hinsichtlich der Terrorgefahr in Niedersachsen.

„Die Zusammenarbeit mit der Tui-Stiftung ist Teil unseres breiten Lernangebotes im Politik- und Wirtschaftsunterricht, der bewusst den Blick über den Tellerrand hinaus und die Zusammenarbeit mit starken Partnern sucht“, begründete Doelle den schulexternen Lernort.

Ministerpräsident Stephan Weil zeigte sich danach zufrieden: „Die Fragen, die die Schüler mir gestellt haben, stimmen mich sehr zuversichtlich. Sie beweisen Interesse, Kritikfähigkeit und Bereitschaft zum Engagement für Europa.“

Auch die Teilnehmer von der IGS Roderbruch zeigten sich zufrieden. Lehrerin Carolin Jünemann, die mit IGS-Schulleiterin Brigitte Naber gekommen war, sagte: „Ich bin erstaunt, wie viele unterschiedliche Aspekte zum Thema Europa die Schüler erarbeitet haben.“

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