Mobiles Lernen

Unseren Notebook-Klassen zeichnen sich durch ein besonderes medien-pädagogischen Profil aus. Notebook-Klassen sind Lerngruppen, in denen das Notebook (Netbook) als persönliches Werkzeug zum Lernen genutzt wird. In diesen Klassen wird der Vermittlung von Medienkompetenz besonderer Stellenwert eingeräumt.
1. Medienkompetenz
Medienkompetenz bezeichnet nach dem Bielefelder Erziehungswissenschaftler Dieter Baacke (1934 – 1999) die Fähigkeit, Medien und deren Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend zu nutzen. Nach Baacke umfasst Medienkompetenz vier Dimensionen: Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung.

- Unterricht in einer Notebook-Klasse
2. Medienkompetenz im Unterricht
Um die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern zu fördern, werden im Unterricht Aufgaben gestellt, die bestimmte Handlungsfelder und/oder Inhalts- und Reflexionsbereiche tangieren.
Handlungsfelder:
A Angebote auswählen und nutzen, für unterschiedliche Zwecke und unter Abwägung unterschiedlicher Alternativen z. B. zu Spiel und Unterhaltung, zur Information, zum Lernen, zur Simulation, zur Kommunikation und/oder zur Kooperation
B Beiträge gestalten und verbreiten, z. B. zur Information, zur Dokumentation und/oder zur künstlerischen Umsetzung eigener Aussagen
Inhalts- und Reflexionsbereiche:
1 „Sprache der Medien“ verstehen und bewerten, z. B. durch Vergleichen von Zeichensystemen, Absichten, Gestaltungstechniken und -arten und/oder Beurteilen der spez. Möglichkeiten und Grenzen
2 Wirkungen von Medien erkennen und aufarbeiten, z. B. im Hinblick auf Gefühle, Vorstellungen von Realität, Verhaltensorientierungen und/oder soziale bzw. gesellschaftliche Zusammenhänge
3 Bedingungen der Produktion und Verbreitung von Medien in ihren gesellschaftlichen Kontexten durchschauen und beurteilen, z. B. unter ökonomischen, rechtlichen, institutionellen, personellen und politischen Aspekten
(Quelle: "Portfolio: Medienkompetenz")